Deutscher Spitz — Link:
Deutscher Spitz
Zusammenfassung.
Der Keeshond ist ein mittelgroßer Vertreter der Deutschen Spitze, eng verwandt mit dem Wolfsspitz. Ursprünglich in den Niederlanden als Begleiter und Wachhund auf Flussschiffen entwickelt, ist die Rasse für ihre ausdrucksstarken „Augenbrillen“ um die Augen, das dichte Doppelfell und ihr sehr soziales Temperament bekannt. Keeshonden sind anhängliche, menschenbezogene Hunde, die engen Familienkontakt brauchen und Fremden sowie anderen Tieren gegenüber meist freundlich sind. Sie sind intelligent und aufmerksam — relativ leicht zu erziehen, besonders mit positiven, konsequenten Methoden.
Trotz ihres flauschigen Aussehens sind Keeshonden aktiv und genießen tägliche Spaziergänge und geistige Beschäftigung. Lange Isolation ist nichts für sie — sie bleiben gern in der Nähe ihrer Familie.
Pflege.
Der Keeshond hat ein dickes Doppelfell, das regelmäßiges Bürsten erfordert, besonders im saisonalen Fellwechsel. Trotz der Fellmenge sind sie relativ saubere Hunde ohne starken Geruch. Außerhalb des Fellwechsels genügt ein paar Mal wöchentliches Bürsten. Routine-Bewegung wie Spaziergänge und leichtes Spiel ist wichtig; extremes Training ist nicht nötig. Geistige Auslastung und Interaktion sind ebenso wichtig.
Haltung.
Keeshonden passen sich dem Wohnungs- und Hausleben an, wenn sie genug Aufmerksamkeit und tägliche Aktivität bekommen. Sie sind sehr soziale Hunde — lange Isolation bekommt ihnen nicht. Frühe Sozialisierung verstärkt ihr natürliches freundliches Verhalten. Sie sind meist gut mit Kindern und integrieren sich gut ins Familienleben. Ihr Bellverhalten variiert — Training und Grenzen helfen in städtischen Umgebungen.