Zusammenfassung.
Der Pekingese ist eine kleine Toy-Rasse mit uralten Ursprüngen in China, historisch als Begleithund für das chinesische Kaiserhaus gezüchtet. Trotz seiner kompakten Größe trägt er eine würdevolle, fast löwenartige Präsenz und galt einst als heilig an den Kaiserhöfen. Die Rasse ist für ihre starke Persönlichkeit, Unabhängigkeit und ein ruhiges, aber selbstbewusstes Temperament bekannt. Pekingesen sind ihren Besitzern tief loyal, Fremden gegenüber aber zurückhaltend. Sie sind keine sehr aktiven Hunde und bevorzugen einen entspannten Lebensstil in Innenräumen. Ihr ausdrucksstarkes Gesicht und fließendes Fell geben ihnen ein unverwechselbares, elegantes Aussehen.
Pflege.
Der Pekingese hat ein langes, dichtes Doppelfell, das konsequente Pflege gegen Knoten und Verfilzungen erfordert — idealerweise mehrmals wöchentlich, besonders an Ohren, Brust und Rute. Wegen ihres flachen Gesichts sind sie hitzeempfindlich — im warmen Wetter kühl halten. Der Bewegungsbedarf ist gering: kurze tägliche Spaziergänge und Indoor-Spiel genügen meist. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Augenreinigung und der Atmung bei Hitze oder Feuchtigkeit.
Haltung.
Pekingesen eignen sich am besten für das Leben in Innenräumen und passen sich gut an Wohnungen an. Sie brauchen keinen großen Raum, bevorzugen aber eine ruhige, stabile Umgebung. Sie reagieren empfindlich auf grobe Behandlung — besser für Familien mit älteren Kindern. Frühe Sozialisierung reduziert territoriales Verhalten. Sie sind ihren Besitzern zugetan, aber nicht übermäßig gefällig — sanftes, konsequentes Training wirkt am besten. Diese Rasse gedeiht in ruhigen Haushalten.